Der Immobilienmarkt gewinnt mit mehr als 9000 Verkäufen an Schwung


Der Immobilienmarkt hat das Jahr 2021 mit deutlichen Zeichen der Erholung abgeschlossen, nachdem er infolge der Pandemie um 5 % zurückgegangen war. Offiziellen Zahlen zufolge gab es bis November 8.200 Verkaufstransaktionen, und Prognosen gehen davon aus, dass das Jahr 2022 mit mehr als 9.000 Transaktionen abschließen wird. Das sind 30 % mehr als ein Jahr zuvor, wie aus den Daten des Allgemeinen Notariatsrates hervorgeht.

Die Leichtigkeit der Finanzierung, die die Banken derzeit bieten, und die niedrigen Zinssätze sind Faktoren, die die derzeitige Dynamik des Immobilienmarktes auf den Kanarischen Inseln erklären. Hinzu kommen die Einsparungen der Haushalte, das gestiegene Verbrauchervertrauen und der pandemische Bedarf an größeren Wohnungen mit Freiflächen.

Was ist der Grund für die steigende Nachfrage?
Die Nachfrage kommt vor allem von Einwohnern, darunter Menschen, die zum ersten Mal eine Wohnung suchen, und anderen, die sich nach dem Einzug für einen Umzug entschieden haben. Die Pandemie hat eine neue Nachfrage und ein neues Angebot geschaffen, da die Menschen ihre Häuser verkaufen, um andere zu kaufen. Zu dieser Nachfrage kommen noch die Ausländer hinzu, die im Jahr 2021 auf den Immobilienmarkt der Inseln zurückkehren.

Es gibt auch Kleinanleger, die Wohnungen als "Zufluchtsort" für die Rentabilität gegenüber anderen Anlageformen kaufen wollen. Die Vermietung einer Immobilie auf den Inseln kann eine Rendite von 6 % bringen, verglichen mit 0,3 % Rendite für zehnjährige Staatsanleihen.

Prognosen für die kommenden Monate des Jahres
Für die kommenden Monate ist die Immobilienbranche zuversichtlich, dass der Markt seine derzeitige Dynamik beibehalten wird. Probleme könnten sich jedoch im Zusammenhang mit dem Mangel an neuen Wohnungen ergeben. Im Jahr 2021 boomte der Bausektor mit einem Angebot von rund 3.500 Wohnungen auf dem Markt. Es wird erwartet, dass sie in gleichem Tempo fortgesetzt wird, um die Nachfrage zu decken und zu verhindern, dass die Preise zu knapp werden.

Eine der Besonderheiten der derzeitigen Verkäufe besteht darin, dass viele mit eigenen Mitteln, ohne Abschluss einer Hypothek, oder teilweise, unter Inanspruchnahme von Krediten für einen kleinen Prozentsatz, getätigt werden.

Die Preise steigen um 6 % und werden auch im Jahr 2022 weiter ansteigen.
Die Wohnungspreise sind im Jahr 2021 um 4 bis 6 % gestiegen. Im zweiten Fall war der Anstieg aufgrund des Anstiegs der Rohstoffpreise höher. Nach Angaben von Tinsa liegt der Durchschnittspreis pro Quadratmeter auf den Inseln bei 1.376 Euro. Diese Zahl bedeutet, dass sie immer noch 28 % unter den Höchstpreisen liegt. Seit den Tiefstständen sind sie um 20 % gestiegen.

Nach Provinzen aufgeschlüsselt, verzeichnet Santa Cruz de Tenerife mit 10,9 % den höchsten Anstieg, während in Las Palmas der Anstieg 5,2 % beträgt. In der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria ist der Quadratmeterpreis mit 1.526 Euro am höchsten, während er in Santa Cruz de Tenerife 1.394 Euro beträgt. Es wird erwartet, dass die Preise in diesem Jahr weiter leicht steigen werden, obwohl die befragten Experten die Möglichkeit einer neuen Blase ausschließen.

Der offizielle Verband der Immobilienmakler weist darauf hin, dass eine Überhitzung oder Anspannung des Marktes in den nächsten Jahren nicht zu erwarten ist, und schließt die Möglichkeit einer erneuten Immobilienblase in Spanien völlig aus.

Wenn Sie eine Immobilie kaufen oder verkaufen möchten und eine professionelle Beratung benötigen, wenden Sie sich an uns und wir werden Ihre Anfrage bearbeiten.

Quelle: Canarias7